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Adidas Slopestyle 2006 Saalbach Hinterglemm

 
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Die Sonne stand schon früh am morgen umrandet von Schäfchenwölkchen am Horizont und versprach.... und so weiter und sofort blabla.... Die Fahrt war in und ab Salzburg ein einziges Chaos!
Alleine Salzburg ist ein Phänomen, trotz modernster Parkhaustechnik und wunderschöner Altstadt, scheinen die Ösis in der Stadt ohne irgendwelche Wegweiser an Kreuzungen auszukommen. Das ist mir persönlich ein Rätsel, wenn man in die Stadt hinein fährt und nach 5 wirklich großen Kreuzungen mal EIN Schild findet, von einer Autobahn die man eh nicht sucht.
Irgendwann haben wir dann doch noch Rausgefunden und haben uns Dank der tollen Beschreibung von Mäp-Vierund-zwanzisch (will hier keine Namen nennen....) wieder verfahren.Als wir dann endlich durch die Täler auf den Landstraßen fuhren und links und rechts die Berge uns begafften, wussten wir, dass wir richtig waren.
 
30 min bevor die Anmeldung schloss hatte ich schon meine Nummer und mein Starterpaket (Aufkleber Aufkleber Aufkleber, Wristband, T-Shirt). Danach musste ich natürlich sofort mein Bike auspacken und die Strecke begutachten. Atemberaubend was für kranke Leute auf dem Berg den Bagger und das Fichtenmoped (Motorsäge) schwingen dürfen
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Auf den Fotos sieht alles so einfach aus, aber wenn man mal wirklich davor steht, Wahnsinn. Hab mich dann auch sogleich unters berittene Volk gemischt, nachdem ich ganz hoch, zum start geschoben hab. Viele Pros waren schon da wie z.B. Robby Bourdon. Ich wusste zwar dass er sicher nicht groß ist aber dass er sooo klein ist, hätte ich mir auch nie gedacht. Schätze mal grob 1,10m oder so, kann mich auch irren.
Bin erst mal den Step-up auf die Gondel gesprungen und hinten wieder runter. – Fürn Anfang nicht schlecht – danach hat’s mir der große Drop angetan,
10m soll der sein. Fuhr also an – wie immer Step up vorm Northshore und rollte auf die Kante zu, also nen schönen Ausblick von dort oben hat man, muss ich schon sagen. Hab brav gebremst, mich bissi fotografieren lassen und bin wieder runter zur Mitte der Strecke.
Dort traf ich auch Norman Sommer und seine Freunde, die sich auf eine andere Sektion spezialisierten.
 
Da ich ja kein Kind von Traurigkeit bin wollt ich natürlich auch drüber. Wieder Step-up aufn Nortshore und gleich danach gings runter auf ne Dirtline. Aber wie das Glück es wollte, war ich zu langsam und blieb mit dem Hinterreifen am Landehügel nach dem drop hängen – Platten-. Das wars für heute, hab mir dann noch von Normans Freund n Schlauch besorgt, und meine Süße und ich sind anschließend zum Essen und WM guggen in ein Restaurant gegangen. Der Abend klang bei einem Wiener Schnitzel und dem 1:0 Sieg für Deutschland gegen Polen gut aus und endete mit einem Drop in das wohl verdiente Bett.
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